Kennenlern-Treffen in Eckenroth
Der CDU-Gemeindeverband Langenlonsheim-Stromberg traf sich an einem herbstlichen Sonntag in Warmsroth zu seinem letzten Kennenlern-Treffen in der Verbandsgemeinde. Damit hat die CDU alle Ortsgemeinden und die Stadt Stromberg besucht. Bei den Treffen konnten die Vertreterinnen und Vertreter der CDU zahlreiche interessante Einblicke und Informationen vor Ort gewinnen, die sowohl für die Arbeit des Gemeindeverbands als auch für die CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat wertvoll sind.
Ortsbürgermeisterin Sandra Seltmann begrüßte die CDU-Vertreterinnen und ‑Vertreter gemeinsam mit einigen Mitgliedern des Ortsgemeinderats in Warmsroth. Der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands, Peter Schmitt, dankte für die Bereitschaft der Ortsbürgermeisterin, die Gruppe durch den Ort zu führen und die aktuellen Themen und Herausforderungen der Gemeinde vorzustellen.
Ausgangspunkt des Rundgangs war das Dorfgemeinschaftshaus, das eine zentrale Rolle im kulturellen und gesellschaftlichen Leben von Warmsroth spielt. Neben Veranstaltungen und Begegnungen beherbergt es auch die Gemeindeverwaltung und dient als Ort für die Sitzungen des Ortsgemeinderats. So auch die Kirmes, diea an diesem Wochenende gefeiert wurde. Einige Teilnehmer nutzen vor dem Rundgang die Gelegenheit, bei der Feuerwehr zu Mittag zu essen.

Von hier aus führte der Rundgang durch das Neubaugebiet zur Bushaltestelle am Ortsausgang in Richtung Daxweiler. Dort wurde ein wichtiges Anliegen der Ortsgemeinde deutlich: die Verkehrssicherheit entlang der unmittelbar angrenzenden Kreisstraße 37. Seit Jahren setzt sich die Gemeinde für eine Geschwindigkeitsbegrenzung ein.
Besonders kritisch ist die Situation für die Kinder, die in Stromberg den Kindergarten oder die Schulen besuchen und an dieser Haltestelle auf den Bus warten. Zu Stoßzeiten halten sich dort 20 bis 30 Kinder auf. Angesichts des Verkehrsaufkommens und der gefahrenen Geschwindigkeiten besteht aus Sicht der Ortsgemeinde dringender Handlungsbedarf. Eine mögliche Lösung könnte darin bestehen, das Ortseingangsschild bis auf Höhe der Bushaltestelle (s. Foto) zu versetzen, damit dort die innerörtliche Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h gelten würde. Die CDU nahm diese Problematik als wichtiges Anliegen der Gemeinde auf.
Ein weiteres Thema war das geplante Baugebiet in diesem Bereich. Die vorgesehene Anbindung an die Kreisstraße soll über einen Kreisverkehr erfolgen. Allerdings fordert der Landesbetrieb Mobilität, dass die Ortsgemeinde die Kosten dafür übernimmt. Hier stehen noch schwierige Verhandlungen an. Ortsbürgermeisterin Seltmann bat die CDU deshalb um Unterstützung bei der weiteren Klärung dieser Frage.
Anschließend wurde über die Entwicklung des Gewerbegebiets gesprochen. Für Warmsroth ist es wichtig, zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen und die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde voranzubringen. Dabei legt die Ortsgemeinde jedoch Wert auf eine verträgliche Entwicklung. Großbetriebe stehen nicht im Vordergrund; vielmehr sieht man Chancen in der Ansiedlung von Kleingewerbe und mittelständischen Unternehmen. Entscheidend ist dabei, die Entwicklung mit Augenmaß anzugehen und die Stimmung in der Bevölkerung zu berücksichtigen. Neue Perspektiven für Warmsroth sollen geschaffen werden, ohne dabei die Interessen der Bürgerinnen und Bürger aus dem Blick zu verlieren.
Das Treffen machte einmal mehr deutlich, wie wichtig der direkte Austausch vor Ort ist. Die Gespräche mit den Verantwortlichen der Ortsgemeinden liefern wertvolle Impulse für die kommunalpolitische Arbeit der CDU und helfen dabei, die Anliegen der Menschen in der gesamten Verbandsgemeinde besser zu verstehen und aufzugreifen. Abschließend blieb auf der Kirmes noch genügend Zeit für persönliche Gespräche in geselliger Atmosphäre mit dem ein oder anderen Gläschen.


