Kommunalpolitisches Seminar am Sonntag

6. November 2022

Zu einem kom­mu­nalpoli­tis­chen Sem­i­nar am Son­ntag trafen sich zahlre­iche Kom­mu­nalpoli­tik­erin­nen und Kom­mu­nalpoli­tik­er im Gut­shof Höhn-Zim­mer­mann in Lan­gen­lon­sheim.

Nach einem aus­giebigem Früh­stück referierte der ehe­ma­lige Ord­nungsamt­sleit­er der Ver­bands­ge­meinde Lan­gen­lon­sheim-Stromberg, Peter Schmitt, über die Ein­rich­tung ein­er 30km/h‑Zone. Zu beacht­en gibt es da die Erkennbarkeit der Zone mit der aus­re­ichen­den Beschilderung, der Zonen­charak­ter mit Hin­dernissen in der Fahrbahn (Pflanzbeete, Bäume, Abgren­zun­gen, usw.), die Bere­it­stel­lung von Park­flächen und die Ein­bindung der Anwohn­er.

Dr. Hel­mut Mar­tin (recht­es Foto links neben Peter Schmitt) stellte sich nicht nur als Land­tagsab­ge­ord­neter vor, son­dern auch als CDU-Kreisvor­sitzen­der. Er berichtete von einem sehr erfol­gre­ichen zweitägi­gen Sem­i­nar des CDU-Kreisvor­standes im Walder­leb­niszen­trum bei Dör­re­bach. Dort wurde in wun­der­schönem Rah­men über die zukün­fti­gen Aktio­nen des CDU-Kreisver­ban­des gesprochen.

So will der Kreisvor­stand ein Früh­lings­fest aus­richt­en. Auch möchte er offene Kreisvor­standssitzun­gen anbi­eten. Mit­glieder dür­fen dann daran teil­nehmen und mit­disku­tieren. Die Vor­standssitzun­gen wer­den in ver­schiede­nen „Eck­en“ des Kreis­es sein, damit alle Mit­glieder ein­mal dabei sein kön­nen.

Geplant ist ein Som­mer­fest. Auch will man mit den Gemeinde- und Ortsver­bän­den The­men­ver­anstal­tun­gen organ­isieren. Zum Ende sein­er Aus­führun­gen ging MdL Mar­tin noch auf aktuelle The­men der Lan­despoli­tik ein.“

In der Pause gab es Kaf­fee und wer Lust hat­te, kon­nte sich an den Resten des Früh­stück­es bedi­enen.

Sodann sprach Orts­bürg­er­meis­ter Hel­mut Hön­ing über die geglück­te Investi­tion ein­er Pho­to­voltaikan­lage in sein­er Orts­ge­meinde Roth. Allein in diesem Som­mer betru­gen die Ein­nah­men über 350.000 Euro. Diese wer­den nicht in die Berech­nung der Ver­bands­ge­mein­deum­lage eingeschlossen. Allerd­ings ist Umsatzs­teuer fäl­lig. Vor der Umset­zung des Solar­feldes war berech­net wor­den, dass sich die gesamte Anlage nach 20 Jahren amor­tisieren würde. Doch es scheint wahrschein­lich, dass dies bere­its in 8 Jahren der Fall sein dürfte. Auf den Aus­gle­ichs­flächen wur­den Obst­bäume gepflanzt, die der Bevölkerung zur Ver­fü­gung ste­hen. Orts­bürg­er­meis­ter Hön­ing beant­worte gerne Fra­gen der Anwe­senden.

Danach hat­te man sich das Mit­tagessen reich­lich ver­di­ent. Dabei gab es rege Gespräche und einen inten­siv­en Gedanke­naus­tausch.

Erster Beige­ord­neter Rein­hold Baumgärt­ner von der Orts­ge­meinde Lan­gen­lon­sheim (ste­hend) sprach dann sehr humor­voll über die Auf­gaben der all­ge­meinen Vertre­tung des Orts­bürg­er­meis­ters. Immer­hin ver­tritt er ihn fast 2 Monate im Jahr.

Baumgärt­ner hat aber noch einen weit­eren Geschäfts­bere­ich, bei dem er hun­derte von Leuten “unter” sich hat: Er küm­mert sich näm­lich um den Fried­hof. Anschaulich sprach er die dor­ti­gen Prob­leme an, die wie aus Runde zu vernehmen war, auch teil­weise auf andere Orts­ge­mein­den zutr­e­f­fen.

In der Pause waren dann Kaf­fee und Kuchen ange­sagt.

Beschwingt ging es anschließend in die let­zte Runde.

Der ehe­ma­lige Ord­nungsamt­sleit­er Schmitt berichtete über die Fes­tle­gung von Park­plätzen im Orts­ge­bi­et. Zunächst zeigte er auf, wo Park­plätze ein­gerichtet wer­den kön­nen oder soll­ten und wo nicht. Keine Frage, dies ist stets eine Grad­wan­derung. Beim ord­nungs­gemäßen Ein­richt­en von Park­plätzen geht eine Menge Park­fläche ver­loren, da Abstände von Ein­fahrten, Schacht­deck­eln, Abstände zum Dazwis­chen­fahren, Bushal­testellen und die Größe der Park­flächen selb­st zu beacht­en sind. Hier kann man sich viel Ärg­er ein­han­deln, denn wenn alles ord­nungs­gemäß beachtet wurde, gibt es nach der Neuein­rich­tung möglicher­weise nur noch 8 Park­plätze, während vorher noch ca. 20 Fahrzeuge Platz fan­den. Daher ist es rat­sam, im Vor­feld mit den Anwohn­ern zu sprechen.

Nach so viel Kom­mu­nalpoli­tik und kuli­nar­ischen Genüssen löste sich die Runde gegen 17:00 Uhr auf. Faz­it war wieder ein­mal, dass dieser Tag so viel gebracht hat, dass man sich darin einig war, ein solchen Sem­i­nar im näch­sten Jahr zu wieder­holen.

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