„KPV-Urgesteine“ wieder unterwegs
In diesem Jahr lud Arno Imig, Bürgermeister a.D. von Rheinböllen und KPV-Landesvorstandsmitglied, die “KPV-Urgesteine” nach Rheinböllen ein. Als KPV-Urgesteine bezeichnet sich eine Gruppe langjähriger Mitglieder des KPV-Landesvorstandes Rheinland-Pfalz, die von Hans-Gerd Henkel aus Lahnstein. seinerzeit ins Leben gerufen wurde.

Im Rathaus der Stadt Rheinböllen wurden die Teilnehmer von Stadtbürgermeister Dr. Christian Klein, dem Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen, Georg Meurer, und dem ehemaligen Landtagsabgeordneten sowie Landtagsvizepräsidenten Hans-Josef Bracht, allesamt engagierte CDU-Kommunalpolitiker, willkommen geheißen. Anschließend informierte Dr. Christian Klein (Foto vor dem Rathaus 2. R. rosa Shirt) ausführlich über die kommunalpolitische Arbeit und die Entwicklung der Stadt Rheinböllen.

In diesem Zusammenhang erkundigte sich Peter Schmitt, KPV-Landesvorsitzender und CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender aus Langenlonsheim-Stromberg, auch nach der Hunsrückbahn. Einigkeit bestand unter den Hunsrücker Kommunalpolitikern darüber, dass die derzeitigen Millioneninvestitionen für eine Reaktivierung dem Güter- als auch dem Personenverkehr zugutekommen sollten.
Anschließend ging es mit dem Reisebus nach Simmern zur Firma ERO GmbH. Dort wurde die Gruppe von Sonja Erbach, Tochter des Firmeninhabers, empfangen, die das Unternehmen in einer sehr informativen Präsentation vorstellte. Die KPV-Besucher erfuhren unter anderem, dass die ERO GmbH mit mehreren Niederlassungen – so auch in Frankreich – knapp 250 Mitarbeiter beschäftigt und sich zu einem der führenden Hersteller von Weinbaumaschinen entwickelt hat. Besonderen Stolz gilt dabei der neuesten Generation des Traubenvollernters Grapeliner Serie 8000.

Nach den interessanten Ausführungen schloss sich ein Rundgang durch die Fertigungshallen an, bei dem die Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die Produktion gewinnen konnten. Auf dem Foto sind der ehemalige Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht (auf dem Vollernter) sowie Sonja Erbach (grüner Pulli) zu sehen.
Im Anschluss an diesen Firmenbesuch traf sich die Gruppe zu Kaffee und Kuchen auf dem großzügigen Anwesen von Christine und Arno Imig in Ellern. Unter einem eigens errichteten Zelt ließ sich der Nachmittag in geselliger Atmosphäre ausklingen. Dabei nutzten viele Teilnehmer die Gelegenheit zum Gespräch mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Tobias Vogt, der zugleich Ortsbürgermeister von Buch (Hunsrück) und CDU-Kreisvorsitzender des Rhein-Hunsrück-Kreises ist. Er berichtete über die aktuellen Vorhaben der neuen Landesregierung und gab einen Ausblick auf die politischen Schwerpunkte der kommenden Jahre.

Nach der Kaffeepause führte der Weg zurück nach Rheinböllen zur Marienkapelle der Puricelli’schen Stiftung. Dort informierte der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Bürgermeister a. D. Franz-Josef Lauer, ausführlich über die Geschichte der Kapelle sowie die Arbeit der Stiftung. Während diese sich früher vor allem der Betreuung von Waisenkindern und der Krankenpflege widmete, liegen die Schwerpunkte heute in der Alten- und Heimpflege sowie im Betreuten Wohnen. Allein in den vergangenen Jahren investierte die Stiftung rund eine Million Euro in ihre Einrichtungen.

Zum Abschluss eines kurzweiligen Tages traf sich die Gruppe zu einem gemeinsamen Abendessen, bei dem der Abend in geselliger Runde ausklang. Auf der Hotelterrasse überraschten die Teilnehmer anschließend Brigitte Hörhammer, die an diesem Tag Geburtstag hatte, mit einem Ständchen. Auch Peter Schmitt, der nur wenige Tage zuvor Geburtstag gefeiert hatte, wurde ebenfalls mit einem Geburtstagslied herzlich bedacht.
Peter Schmitt nutzte die Gelegenheit, um Arno und Christine Imig für die hervorragende Organisation des gelungenen Treffens herzlich zu danken. Sein Dank wurde von den Teilnehmern mit lang anhaltendem Beifall unterstrichen. Gleichzeitig verband er seine Worte mit der Hoffnung, dass sich auch im kommenden Jahr wieder engagierte Organisatoren für eine gemeinsame Fahrt finden werden.
Am nächsten Morgen ließ der Besuch des heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Marlon Bröhr die zweitägige Exkursion ausklingen. Beim gemeinsamen Frühstück berichtete er aus seiner Arbeit in Berlin und stand den Teilnehmern Rede und Antwort. Dabei gelang es ihm, manche durchaus kritische Frage zur Bundespolitik einzuordnen und Hintergründe verständlich zu erläutern. Zum Abschluss wurde noch ein gemeinsames Erinnerungsfoto mit Marlon Bröhr (li.) aufgenommen, bevor die Teilnehmer mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise antraten.
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