Trollbachverrohrung der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg

4. Mai 2023

CDU-Ver­bands­ge­mein­der­ats­frak­tionsvor­sitzen­der Peter Schmitt sprach mit EX-Orts­bürg­er­meis­ter Gerd Müller aus Rüm­melsheim über die zurzeit durchge­führte Troll­bachver­rohrung der Ver­bands­ge­meinde Lan­gen­lon­sheim-Stromberg.

Gerd Müller (auf dem Foto rechts) erk­lärte Peter Schmitt, dass der Troll­bach vor Jahrzehn­ten ent­lang der Gemein­de­straßen und der Kreis­straße offen fließen kon­nte. Zahlre­iche kleine Stege führten über den Bach, damit die Grund­stücke erre­icht wer­den kon­nten.

Um die Straßen zu ver­bre­it­ern einigten sich irgend­wann Orts­ge­meinde, Ver­bands­ge­meinde (damals noch Binger­brück) und das Straßen­verkehrsamt (heute LBM) darauf, den Troll­bach zu ver­rohren. Gle­ichzeit­ig wurde der Troll­bach auch zur Auße­nen­twässerung der Orts­ge­meinde, zum Abfluss des Regen­wassers der Anlieger und zum Abfluss des Regen­wassers der Straßen genutzt. In der Ver­gan­gen­heit geschah es allerd­ings zwei Mal, dass die Rohre das Wass­er des Troll­bach­es nicht mehr fassen kon­nten und die Troll­bachge­meinde unter Wass­er stand. Daraufhin wurde ein großes Regen­rück­hal­te­beck­en gebaut.

Müller führte Schmitt zum Regen­rück­hal­te­beck­en und erläuterte dabei, dass der Troll­bach im Bere­ich der großen Kies­gruben entspringt. Sodann fuhr man die örtlichen Straßen ent­lang, wo der Troll­bach ver­rohrt fließt. Gegenüber des Weingutes Schloßmüh­le, Dr. Höfer, tritt der Troll­bach dann wieder an die Ober­fläche.

Schmitt bedank­te sich bei Gerd Müller für die umfan­gre­ichen Infor­ma­tio­nen, die ihm bei weit­eren Diskus­sio­nen um die Troll­bachver­rohrung hil­fre­ich sein wer­den. Eben­so wird es von Bedeu­tung sein, sie beim Hochwasser­schutzkonzept für die Ver­bands­ge­meinde Lan­gen­lon­sheim-Stromberg zu berück­sichti­gen.

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