Albrecht Weil lud zu einem Hauskonzert ein

6. August 2024

Albrecht Weil hat­te zu einem Hauskonz­ert in sein Musikz­im­mer nach Stromberg ein­ge­laden. An diesem Abend gab er das Konz­ert — zusam­men mit seinen weit­eren musikalis­chen Mit­stre­it­ern — als Dankeschön für das Engage­ment der Ehre­namtlichen der Ver­bands­ge­meinde-CDU, wie er in sein­er Begrüßung erwäh­nte.

CDU-Gemein­de­ver­bandsvor­sitzen­der Peter Schmitt erk­lärte in ein­er kurzen Ansprache, er wisse, dass sich nicht jed­er für Kun­st inter­essiere, daher sei er angenehm über­rascht, so viele CDU-Mit­glieder und CDU-Fre­unde zu sehen. Unter ihnen waren: die Ratsmit­glieder Nicole Hip­pert, Elke Stern, Klaus Mohr und Dr. Thomas Höfer. Auch der ehe­ma­lige Orts­bürg­er­meis­ter Albert Fast­ner aus Rüm­melsheim und der stel­lvertre­tende Vor­sitzende Ralf Hip­pert waren der Ein­ladung gefol­gt.

Peter Schmitt sagte, er selb­st habe als Vor­sitzen­der des Gemis­cht­en Chores Lan­gen­lon­sheim schon viele Konz­erte vor­bere­it­et und mit­ge­sun­gen. Konz­erte besuche er regelmäßig in Wies­baden sowohl im Kurhaus als auch im Staat­sthe­ater, meinte aber, ein Hauskonz­ert habe in der Rei­he der musikalis­chen Dar­bi­etun­gen, denen er gerne bei­wohne, dann doch noch gefehlt.

Die Solis­ten Judith Bieg­n­er (Quer­flöte und Block­flöte), Peter Gün­ter (Gitarre), Diethelm Poß­mann (Trompete) und Albrecht Weil (Flügel, Orgel und Cem­ba­lo) tru­gen Werke aus 5 Jahrhun­derten vor. Zu hören waren unter anderem Werke von Paul Ger­hardt, Wolf­gang Amadeus Mozart, Karl Dit­ter von Dit­ters­dorf, Michael Prä­to­rius, Joseph Hay­den, Robert Schu­mann und Franz Schu­bert.

Die Zusam­men­stel­lung des Pro­gramms war eben­so per­fekt wie das Konz­ert selb­st: Es war sorgsam darauf abges­timmt, dass die einzel­nen Musikin­stru­mente sehr gut zur Gel­tung kom­men kon­nten. Trotz hoher Konzen­tra­tion sah man der Musik­erin und den Musik­ern die Spiel­freude an. All dies spürte das Pub­likum und geizte daher auch nicht mit Beifall.

Zu eini­gen musikalis­chen Werken gab Judith Bieg­n­er sachkundi­ge Erläuterun­gen, die die Gäste dankbar annah­men. Albrecht Weil sein­er­seits lock­erte das Hauskonz­ert mit passenden Weinen auf, zu denen Gra­ham­brot gere­icht wurde.

Die ca. 30 Anwe­senden kon­nten auch selb­st etwas zum Hauskonz­ert beitra­gen, denn zum all­ge­meinen Mitsin­gen wur­den die Lieder „Geh aus mein Herz und suche Freud“ (von Paul Ger­hardt aus dem Jahr 1653) sowie „Kein schön­er Land“ (erst­mals veröf­fentlicht 1840 von Anton Wil­helm von Zuc­cal­maglio) gespielt … und wer nicht ganz textsich­er war, kon­nte die jew­eili­gen Stro­phen im Pro­grammheft find­en.

Abschließend dank­te Peter Schmitt allen Solis­ten jew­eils mit einem kleinen Wein­präsent und ges­tand, dass seine Erwartun­gen weit übertrof­fen wor­den seien und dass es ein wun­der­bar­er Abend gewe­sen ist. Die Konz­ertbe­such­er sahen es auch so und pflichteten ihm uneingeschränkt bei.

Vom Öffentlich­er Anzeiger Bad Kreuz­nach war am 31.08.2024 fol­gen­der Zeitungs­bericht über das Hauskonz­ert zu lesen.

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