Julia Klöckner besucht „Therapiehunde Lebensfreude“ e.V. in Langenlonsheim

10. August 2026

„Wir geben mehr als Pfötchen“ – das Mot­to des Vere­ins Ther­a­piehunde Lebens­freude e.V. beschreibt tre­f­fend das Engage­ment der ehre­namtlichen Men­sch-Hund-Teams. Gemein­sam mit dem CDU-Gemein­de­ver­bandsvor­sitzen­den Peter Schmitt besuchte die Wahlkreis­ab­ge­ord­nete und Bun­destagspräsi­dentin Julia Klöck­n­er den Vere­in in Lan­gen­lon­sheim und informierte sich über die Vere­in­sar­beit, die Aus­bil­dung der Teams und die poli­tis­chen Rah­menbe­din­gun­gen für deren Ein­satz.

Der 2012 gegrün­dete Vere­in zählt 97 Mit­glieder, darunter 37 aktive Men­sch-Hund-Teams und sechs Teams in Aus­bil­dung. Rund 5.500 Ein­sätze haben die Teams in den ver­gan­genen acht Jahren absolviert. Sie sind unter anderem in Schulen, Kindergärten, Senioren- und Pflegeein­rich­tun­gen, Hos­pizen und bei Haus­be­suchen im Ein­satz.

„Hier wird ein Ehre­namt gelebt, das unmit­tel­bar bei den Men­schen ankommt. Die Teams schenken Zeit, Nähe, Aufmerk­samkeit und Lebens­freude“, zeigte sich Julia Klöck­n­er beein­druckt.

U.a. zu sehen: Julia Klöck­n­er (2.v.re.) mit Hündin Ella (ganz re.), Car­men Oehler (Mi.) und Peter Schmitt (2.v.li.)

Voraus­set­zung für die Ein­sätze ist eine rund elf­monatige Aus­bil­dung mit The­o­rie, Prax­is sowie Zwis­chen- und Abschlussprü­fun­gen. Entschei­dend ist dabei nicht die Rasse, son­dern das Wesen des Hun­des: Er muss offen, ruhig und auch in unge­wohn­ten Sit­u­a­tio­nen zuver­läs­sig sein. „Men­sch und Hund ler­nen dabei, aufeinan­der zu acht­en und einan­der zu ver­trauen“, erläutert Car­men Oehler, Erste Vor­sitzende des Vere­ins.

Pos­i­tiv bew­ertet sie zudem die in eini­gen Ver­bands­ge­mein­den beste­hende Befreiung von der Hun­des­teuer für Ther­a­piehunde. „Diese Hunde und ihre Hal­ter leis­ten gemein­sam eine gesellschaftlich wertvolle Arbeit, und das über­wiegend ehre­namtlich.“

In Deutsch­land gibt es bis­lang keine ein­heitliche staatliche Zer­ti­fizierung für Ther­a­piehunde-Teams. Julia Klöck­n­er will deshalb prüfen, welche Mod­elle ein­er anerkan­nten Zer­ti­fizierung und Qual­itätssicherung aus Öster­re­ich und der Schweiz auf Deutsch­land über­trag­bar sein kön­nten. Auch Aus­nah­meregelun­gen für entsprechend zer­ti­fizierte Teams in Kranken­häusern, ins­beson­dere auf Kinder­sta­tio­nen, soll­ten aus ihrer Sicht geprüft wer­den.

„Die 37 aktiv­en Teams zeigen, was aus der beson­deren Verbindung zwis­chen Men­sch und Hund entste­hen kann. Dieses Engage­ment ver­di­ent Anerken­nung und gute Rah­menbe­din­gun­gen. Sie geben tat­säch­lich mehr als nur Pfötchen“, so Julia Klöck­n­er nach dem Besuch.

Dies schrieb der Öffentliche Anzeiger am 19.08.2026 über den Besuch der Ther­a­pie-Hunde.


Hier
 kön­nen Sie den Beitrag kom­men­tieren.

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner